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Burgen und Schlösser in der Umgebung

Køivoklát

Eine der bekanntesten und ältesten Burgen Tschechiens wurde im 12. Jahrhundert gegründet. Ihre Geschichte ist mit Legenden und auch tragischen Ereignissen verbunden. Ein paar Mal stand sie in Flammen, sie diente als Gefängnis, es gab hier eine Folterkammer und einen Hungerturm. Erst in der Romantik ließen sie die Herren renovieren. Sie können hier Burgkapelle; Bibliothek mit unglaublichen zweiundfünfzig Bändern; Säle, durch gotische Bilder und Statuen geschmückt; Folterkammer voll von Foltermitteln; Jägersammlung und schwarze Küche besichtigen. Køivoklát ist ab und zu auch in der Nacht zugänglich. Seine Wälle, in gedempftes Laternenlicht verhüllt, verwandeln sich in das finstere Mittelalter.

 

Žebrák a Toèník

Ruinen einmal eines der majestätischsten Burgkomplexe Tschechiens schmücken den Schlossberg. Die älteste ist am Felsenfuß zu sehen, sie wurde im 13. Jahrhundert gegründet und man nennt sie Žebrák (Bettler). Die Burg mochte auch Karl IV., aber dann starb hier sein erstgebohrener Sohn Václav und der König kehre auf den traurigen Ort nie wieder zurück. Man sagt, dass der Bau den Namen von einem Studenten gewonnen hat, der durch die Welt herumwanderte, Laute spielte und von den Gaben der Bürder und Burgherren lebte. Ritter Buzic gründete die Burg und wollte, dass sie den Namen des ersten vorbeilaufenden Besucher trägt. Das war eben der junge Bettler. Nový Toèník, nach dem Brand in Žebrák renoviert, diente nicht nur als Erholungsvila für den König, der in den umliegenden Wäldern auf die Jagd ging. In dem Bau wurden Zweckmäßigkeit und Estetik verbunden und so konnte sie als Repräsentationssitz dienen. Der Herrscher hieß seine Besucher in majestätischen Sälen willkommen. Der größte befand sich im zweiten Stock und war größer als die Räume auf Karlstein, Køivoklát und sogar Prag.

Hoøovice

Falls Sie wissen wollen, was „Automatofon“ ist, kommen Sie zum Schloss in Hoøovice. In dem barock-klassizistischen Gebäude sind viele solche Spielgeräte ausgestellt. Außerdem sehen Sie historischen Speisesaal, Bibliothek, Jägersalon und unikale Kunstgussexposition. Das Schloss entstand erst im 18. Jahrhundert, aber seine historische Wurzel reichen viel tiefer in die Geschichte zurück. Archeologische Ausgrabungen beweisen, dass das Dorfgebiet schon seit dem 10. Jahrhundert besiedelt wurde. Das Gehöft, aus dem später Fort, Burg und Schloss wurde, wurde um die 12. und 13. Jahrhundertwende gebaut.

Bøeznice

Ursprünglich ein gotisches Gehöft baute zu einem Renessainceschloss um die 16. und 17. Jahrhundertwende Jiøí Lokšan von Lokšany um. Außerdem stammt aus seiner Zeit auch die Lokšaner Bibliothek – die älteste Renessaincebibliothek Böhmens. Über den Schlossgründer ist eine Sage überliefert. Als er vor Ferdinand II. aus Bøeznice flüchten musste, versteckte er unter einen Rosensstrauch einen großen Schatz. Er hoffte, dass er einmal wieder aufs Schloss zurückkehrt, den Schatz holt und dass es ihm bis zum Ende seiner Tage gut gehen wird. Es klappte aber nicht. Das Schloss gewann nach der Schlacht auf dem Weißen Berg der königliche Staatsanwalt Pøibík Jeníšek von Újezd, ein treuer Katholik. Der ließ das Gebäude aufwändig umbauen und gründete einen Dom im Dorf. Daraus beschlossen die Leute, dass er den Schatz gefunden haben muss. „Ein Beweis“ für diese Geschichte ist ein Porträt von Jeníšek und seiner Frau, das über den Eingang im Dom in Bøeznice hängt. Der Mann hält in seiner Hand einen Schlüssel, die Frau einen Rosenzweig.

Pension Pod Draèí skálou
Preis ab: 22.0 € Person/Nacht
Hotel Na Ostrovì
Preis ab: 17.5 € Person/Nacht
Pension Primus
Preis ab: 18.3 € Person/Nacht
Pøidat hotel 
Wissen Sie…

Wissen Sie, dass einst der deutsche Musiker Richard Wagner als Gespenst verkleidet durch Støekov schweifte? Außer ihm besuchten die Burg auch andere berühmte Künstler wie J. W. Goethe oder K. H. Mácha.



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